1. September 2006 Ausgabe 35/2006 Kurzüberblick |  Inhalt | weiter blättern
wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und Hören
der aktuellen Ausgabe von Summa Cultura!

Kurzüberblick



Die besten Kritiken der Woche:
Literatur»Die Arbeit der Nacht«
Nichts ist mehr wie es war, als der 35-jährige Jonas an einem 04. Juli morgens erwacht: keine Zeitung vor der Tür, im Fernsehen nichts als Rauschen, das Internet tot. Ganz Wien hat sich in einen menschenleeren Ort verwandelt. Dieses aus zahlreichen Science-Fiction-Filmen bekannte Thema eines Menschen, der sich eines Tages allein und verlassen in einer menschenleeren Welt wiederfindet, wird von Jungautor Thomas Glavinic virtuos bearbeitet. Die Kritik erschaudert hingerissen.
 
Die schlechtesten Kritiken der Woche:
Kunst & Ausstellung»Hlg. Röm. Reich Dt. Nation 962-1806«
Noch nie hat sich eine Ausstellung mit dem Phänomen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation so umfassend auseinandergesetzt. Die Schau verläuft chronologisch, ist jedoch auf zwei Ausstellungshäuser, in Berlin und Magdeburg, verteilt. Bei der Kritik schneiden beide Teilausstellungen ähnlich schlecht ab. Die Ausstellung hat in den Augen der Rezensenten ihr Ziel verfehlt, es werde versäumt, Zusammenhänge und Entwicklungen zu vermitteln und das Phänomen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation für den Besucher zu erschließen.
 
Das größte Medienecho der Woche:
Jazz & PopBob Dylan »Modern Times«
In seinem ersten Album seit fünf Jahren, das ausschließlich eigene Lieder enthält, widmet sich Bob Dylan ganz seinen alten Lieblingsthemen: Leben und Tod, Ungerechtigkeit und Erlösung, Unglück und Sehnsucht. Die Resonanz in den Medien ist groß und das Feuilleton ist recht angetan vom offenbar gelungenen Werk des Altmeisters.
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MEDIEN-ECHO