Kurzüberblick
Die besten Kritiken der
Woche:
Literatur»Als wir träumten«
Clemens Meyers Debüt verbindet die historische Wende des Mauerfalls mit der lebensgeschichtlichen Wende der Teenager Daniel, Pitbull, Rico, Mark und Paul. Eindringlich schreibt Meyer von deren Orientierungslosigkeit, zeigt ihr Scheitern beim Übergang von einer durch Alkohol, Kriminalität und Gewalt geprägten Jugend zum bürgerlichen Erwachsenenleben. Die Kritik zeigt sich begeistert und lobt den Roman nicht nur als einen literarischen Talentbeweis, sondern als eine kleine Sensation und literarisches Wunder. |
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Die schlechtesten Kritiken der
Woche:
TheaterAnja Hillings »Bulbus« in Wien
In einer Woche ohne wirkliche Verrisse, kommt Anja Hillings durchaus gelobtem neuen Theaterstück »Bulbus« das Schicksal desjenigen kulturellen Ereignisses zu, das die Kritik am wenigsten überzeugen konnte. Dies lag jedoch weniger an ihrem Dramentext, der die Vergangenheitsbewältigung in einem abgelegenen Bergdorf zum Thema nimmt, sondern allenfalls an einer szenischen Umsetzung durch die Regisseurin Daniela Kranz, die dem Stück nicht in jeder Hinsicht gerecht wird. |
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Das größte Medienecho der
Woche:
Film»Das Leben der Anderen«
Florian Henckel von Donnersmarcks Kinodebüt »Das Leben der anderen« zeigt das Schicksal des linientreuen Stasi-Hauptmanns Gerd Wiesler, der durch die Observation des erfolgreichen Dramatikers Dreyman und seiner Lebensgefährtin immer stärker mit der Armseligkeit seines Spitzeldaseins konfrontiert wird. Die Kritik ist nicht nur begeistert von diesem ungewöhnlich guten Film, sondern widmete diesem Versuch der Aufarbeitung der jüngsten deutschen Geschichte in der vergangenen Woche auch die größte Aufmerksamkeit. |
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SUMMA-METER
MEDIEN-ECHO


